Berichte

Techniksprechstunde – Ein Erfahrungsbericht

Die Bürger und Seniorenhilfe Mühlheim e.V. bietet mit ihrem Angebot einer Techniksprechstunde eine großartige Möglichkeit nicht nur für Senioren, sich in derungewohnten digitalisierten Welt zurechtzufinden. 

Ohne Zeitdruck werden Fragen beantwortet und Zusammenhänge erklärt. Man muss natürlich etwas Geduld mitbringen und warten, bis man mit seiner Frage an die Reihe kommt. Da der Wissensstand und die Anliegen der Teilnehmer sehr unterschiedlich sind, kann der Ablauf nicht anders erfolgen.
Oft stehen zwei Ansprechpartner für Ratsuchende zur Verfügung.

Im Mittelpunkt stehen natürlich Handy, Tablet und Laptop.
Aber es werden auch Fragen zu Internet, Router, WLAN, Telefonverträgen, Fernseher, Fernbedienungen,  Kauf von einem neuen PC usw. gestellt.
In einigen Fällen, die vor Ort nicht zu lösen sind, ist sogar ein Hausbesuch möglich. 

Es kommt auch vor, dass sich wartende Ratsuchende gegenseitig helfen. Das finde ich richtig gut, denn es ist ein schönes Gefühl, dass  auch ich Anderen helfen kann.

Ich versäume keine Technik-Stunde, da ich alleine durch das Zuhören bei den Fragestellungen der Anderen eine Menge lernen kann.


Minigolf


Das Mini-Golf Team hat am 21. März 2019 die Saison auf der rollstuhlgerechten Mini-Golf Anlage Parkbowling, Borsigstr. 13, in Mühlheim eröffnet.

Wir treffen uns alle 14 Tage Donnerstags an den geraden Wochen. Bei schönem Wetter wird Mini-Golf gespielt.
Bei schlechtem Wetter oder Regen treffen wir uns zum gemütlichen Plausch in der Goethestr. 35 bei der Bürger und Seniorenhilfe.

Frau Ulla Loy besorgt vorab die Schläger und Bälle, damit wir dann ab 10:00 Uhr loslegen können.
Der Spaß steht hier im Vordergrund nicht das Ergebnis. Wenn dann auch noch ein guter Schlag gelingt, wird das bejubelt.


Das Team freut sich auf neue Mitspieler. Wer also gerne mitmachen möchte meldet sich bei Frau Ulla Loy
Tel. 06108-9197049


„Närrischer“ Kaffee-Treff am 28.02.2019

Die Idee hierzu entstand bei den Schülerinnen und Schülern der Klasse 4c der Geschwister Scholl Schule in Dietesheim sowie deren Eltern und den Sponsoren Monique und Michael Thuringer.

Monique und Michael Thuringer verteilten anlässlich des St. Martin- Umzuges im November 2018 vor Ihrem Haus in Dietesheim, Süßigkeiten und warme Getränke an die teilnehmenden Kinder und deren Begleitung. Spontan entschieden sich einige Erwachsene, einen Obolus für diese nette Geste zu spenden.

Da Familie Thuringer die Spende weitergeben wollte, wurde in Abstimmung mit den Kindern und Ihrer Lehrerin Frau Schmidt, die BSHM als Spendenempfänger auserkoren.

Die Kinder der Klasse 4c ließen es sich nicht nehmen, mit einem Musikvorspiel zum Mitsingen und vorgetragenen Sketchen die anwesenden Seniorinnen und Senioren zu erfreuen. Außerdem trug die Mini Garde der Kolping-Familie Dietesheim in ihren hübschen Kostümen einen flotten Gardetanz mit Zugabe vor. Zur Belustigung der Kinder wurde Ihnen als kleines Dankeschön ein kleines Gläschen mit Nutella als Orden umgehängt.

Die BSHM bedankt sich nochmal ganz herzlich bei der Familie Thuringer für ihren Einsatz und die Finanzierung des offenen Närrischen Kaffee-Treffs.


„Offener Kaffee-Treff“ Skatrunde und Gesellschaftsspiele

Seit Gründung der Bürger- und Seniorenhilfe findet in unseren Räumen der Kaffee-Treff und Spiele-Nachmittag statt, der sich großer Beliebtheit erfreut.

Jeden 2. und 4. Donnerstag im Monat treffen sich spielbegeisterte Damen und Herren und lassen sich die leckeren, selbstgebackenen Kuchen schmecken. Diese werden von unseren Mitgliedern gespendet und in die Goethestraße gebracht. Seit Januar 2016 werden für jeden gebackenen Kuchen 5 Punkte gutgeschrieben. 

Dafür an dieser Stelle, an alle Kuchenbäckerinnen eventuell auch Bäcker, ein herzliches Dankeschön. 

Nach dem Genuss von Kaffee und Kuchen sind Spiele angesagt. Einige der Damen und Herren sitzen im Vorraum und dreschen Skat. Die anderen Mitglieder sind im Multifunktionsraum und spielen mit voller Begeisterung „Rummikub“. Das macht Allen viel Spaß und die grauen Zellen werden dabei angestrengt.

Der Kaffeetreff wird von 4 fleißigen Helferinnen betreut, die im Hintergrund tätig sind. Da gibt es einiges zu tun: Tische eindecken, Kaffee kochen, Kuchen schneiden, kassieren, abräumen, spülen und alles wieder an Ort und Stelle einräumen.

Heute möchte ich Ihnen die verantwortlichen guten Geister einmal vorstellen: Frau Karin Weppner, Frau Birgit Stäcker, Frau Edith Schäfer und Frau Heidrun Haupt. Wir freuen uns, wenn die Damen noch lange für uns im Dienste der BSHM aktiv sind.

Wer Lust auf ein nettes Gespräch bei Kaffee und Kuchen hat, mitspielen, mal einen Kuchen backen oder mithelfen möchte, ist jeder Zeit herzlich Willkommen. 

Die Termine entnehmen Sie unserem Veranstaltungskalender, oder rufen sie auf unserer Internetseite ab. Nähere Informationen erteilt das Büro der BSHM Telefon-Nr. 06108-82052 zu den bekannten Öffnungszeiten.


Die „Flotte Kugel“ stellt sich vor

Waren es zuerst nur einige Mitglieder der Bürger- und Seniorenhilfe, die eine gute Idee hatten und am 18.08.2000 eine Kegelgruppe gründeten.
Im Laufe der Zeit wurde die Gruppe immer größer und heute hat sich die Teilnehmerzahl auf 18 Personen eingependelt.

Nur mit der Namensgebung  hat es etwas länger gedauert, bis wir uns für die „Flotte Kugel“ entschieden haben. Aber gut Ding braucht Weil, wie der Dichter sagt. 

Einmal im Monat, freitags, treffen wir uns von 17.00 – 20.00 Uhr auf der Kegelbahn der TGD im Lämmerspieler Weg und lassen die Kugel rollen.

Wir sind eine flotte, lustige Truppe und haben Spaß am Spiel. Auch wenn mal ein Wurf die Bande trifft, wirft uns das nicht aus der Bahn.

Es wird bei uns nicht nur gekegelt, wir tauschen Neuigkeiten aus und das Feiern der Geburtstage kommt auch nicht zu kurz. Mit einem Gläschen Sekt und leckeren Naschereien versüßen wir uns den Abend.

Akribisch werden die Ergebnisse der Keglerinnen und Kegler in einem Buch notiert, um die Besten dann während der Jahresabschlussfeier zu ehren.  Es werden Neuner-, Kranz- und Pudelkönig/in gekürt. Da gibt es immer viel zu lachen und die Spannung steigt, wer bekommt wohl diesmal die „Rote Laterne“.

Unser eingespieltes Geld, welches sehr liebevoll und originell verpackt ist, geben wir für gutes Essen und Trinken aus. Auch nach fast 18 Jahren macht es noch Spaß, die Kugel rollen und die Kegel fallen zu sehen. 

Die Termine entnehmen Sie unserem Veranstaltungskalender, oder rufen Sie sie auf unserer Internetseite Termine ab.

Nähere Informationen erteilt:
Gabriele Spindler Telefon-Nr. 06108-75963 oder das
Büro der BSHM   Telefon-Nr. 06108-82052 zu den bekannten Öffnungszeiten.


Bericht über die Radtour am 11. September 2018

Natürlich hatte keiner der neun Teilnehmer (5 Frauen und 4 Männer) Luftballons am hinteren Rad oder Blumen im Körbchen, als bei Sonnenschein und blauem Himmel unter Leitung von unserem Mitglied Horst Ferklaß nach Offenbach zum „Hafen 2“ geradelt wurde.

Es ging auf dem Mainradweg vorbei am Rumpenheimer Schloss und der Rumpenheimer Fähre nach Bürgel und von dort weiter nach Offenbach.Hier unterquerten wir die Carl-Ulrich-Brücke und waren danach unmittelbar im neuen Hafen-Wohngebiet – früher Industriehafen.
Von hier war es nur noch eine kurze Strecke bis zu unserem Ziel. Ich war überrascht, was mich da erwartete. Zwar habe ich schon im Hafen 2 im Kinoraum gesessen, aber das Außengelände kannte ich nicht.
Eine große Fläche mit Rasen, mit viel Sandflächen, mit Außenbühnen für Open-Air-Kino und Konzerte. Einfach ein toller Platz – vor allem für Kinder zum Spielen, Klettern, Toben auf einer riesigen Spielwiese, mit einem Streichelzoo mit Zirkuswagen und Schafen. Und das alles unmittelbar am Main.

Der Platz ist so schön, dass wir – nach einer gemütlichen Kaffee-Pause – ungern unsere Rückfahrt angetreten haben.
Aber es gab ja noch Überraschungen auf dem Heimweg. Kurz nach unserem Start haben wir einen Stopp in Höhe des Blauen Krans gemacht.
Der Grund war die Fahrradzählstelle (die erste Zählstelle in Hessen, die im April 2016 aufgestellt wurde) – auf diese Zählstation machte uns Herr Ferklaß aufmerksam. Das ist eine grandiose Einrichtung. Wenn ich es richtig gesehen habe, war ich an dem Dienstag, dem 11.09.2018, der 2.285 Radfahrer, der gezählt wurde. Leider habe ich mir die Jahresgesamtzahl nicht gemerkt. 2018 soll bereits im August die Marke von einer halben Million überschritten worden sein. 

Noch etwas zum „Blauen Kran“ – er ist ein stillgelegtes Industriemonument als Wahrzeichen des neuen Stadtviertels mit einer begehbaren Aussichtsplattform. Das stählerne Relikt aus der Zeit des alten Offenbacher Industriehafens ragt 26 Meter in die Höhe. Eine lang gestreckte Treppe mit der Anmutung eines Kranauslegers führt hinauf auf die neu geschaffene Aussichtsplattform in neun Metern Höhe (habe mich hierzu im Internet etwas schlauer gemacht). 

Ein kleiner Teil der Radler-Gruppe hat die Blicke von der Aussichtsplattform über das neue Viertel von Offenbach und die Frankfurter Skyline schweifen lassen.
Doch dann ging es auf dem Mainradweg wieder zurück nach Mühlheim und am Schluss waren es dann ca. 20 km, die geradelt wurden. Es war ein sehr interessanter und schöner Ausflug.

Bei weiteren Radtouren der BSHM war ich leider nicht dabei, aber ich weiß, dass zur AWO im Hainbachtal, zu den Anglerheimen Hainstadt und Großkrotzenburg geradelt wurde. Auch das Gasthaus Wildhof Heusenstamm gehörte zu den Zielen, ebenso der Obst- und Gemüsehof Wurbs in Klein-Auheim – um nur einige zu nennen.

Wer also gerne mitradeln möchte, sollte sich die Termine aus dem Veranstaltungskalender für das 1. Halbjahr 2019 entsprechend vormerken.
Nachdem der Sommer 2018 sehr heiß war, ist für 2019 geplant, dass sich die Abfahrtzeiten nach der Ansage der Wettervorhersage im Radio richten:

bis 25 Grad – 14.00 Uhr / ab 25 Grad – 15.00 Uhr / ab 30 Grad – keine Fahrt

Unser Mitglied Horst Ferklaß ist Ansprechpartner für die Radtouren – er ist unter der Telefon-Nr.06108-990903 zu erreichen.


„Geld und Gold“

waren die Themen bei unserem Besuch des Geldmuseums der Deutschen Bundesbank in Frankfurt am 5. September 2018.

Zu Beginn unserer Führung besuchten wir die Sonderausstellung „Gold“, in der es einige der je ca. 12,5 kg schweren Goldbarren – von denen die Bundessbank 270000 besitzt – zu sehen gab; unter Panzerglas und von einer Polizistin bewacht. 

Die Bank hütet übrigens den zweitgrößten Goldschatz der Welt, von dem gut die Hälfte an einem geheimen Ort in Frankfurt gelagert ist.

Daneben waren kunstvolle Goldmünzen und Medaillen aus der Antike bis zur Gegenwart zu bewundern, unter anderem den sogenannten Brutus-Aureus, der 44 v. Chr. anlässlich der Ermordung von Julius Caesar geprägt wurde.
Auch die älteste Goldmünze der Welt war ausgestellt: sie entstand vor 2600 Jahren zur Zeit des Königs Krösus in Ephesus.
Zu sehen war auch das größte Geld der Welt, nämlich Yap-Steine mit einem Durchmesser von bis zu 4 m, benannt nach einer Insel im Pazifik, wo man sie als Zahlmittel einsetzte.

Skurril auch ein getrockneter Paradiesvogel, der bis ins 20. Jahrhundert in Neuguinea bei wichtigen Zeremonien als Geld genutzt wurde.

Es ging weiter in die Dauerausstellung, die auf einer Fläche von rund fast 1000 m² präsentiert wird. Es wird informiert u. a. über die Geschichte des Geldes, die Entstehung von Banken und Papiergeld, die Rolle von Geld in der globalisierten Welt und Geldpolitik, Bargeld und Buchgeld. Letzteres entstand bereits in der Renaissance in Italien; daher stammen auch noch die Begriffe wie z. B. Giro und bankrott. 

Erstaunlich, dass in der heutigen Eurozone die Menge des Bargelds im Vergleich zum Buchgeld minimal ist und immer noch ca. 12,7 Milliarden DM in Umlauf sind, die bisher nicht in € getauscht wurden. 

Interessant waren auch die Themen „Falschgeld“ und „Ersatz für beschädigtes Geld“.

In einem gesonderten Kabinett war eine Arbeiterwohnung aus dem Jahr 1923 zur Zeit der sogenannten Hyperinflation, die eine Folgeerscheinung des 1. Weltkriegs war, nachgebildet: praktisch wertlose Millionen- und Billionenscheine dienen hier als Tapete oder brennen im Ofen.
Damals war das Vertrauen in Geld völlig verloren und entstand erst wieder mit der Einführung der sogenannten Rentenmark.

In Zusammenhang mit den Erläuterungen zu den Begriffen bzw. den Auswirkungen von Inflation und Deflation wurde auf die wichtigste Aufgabe der Bundesbank hingewiesen, nämlich für Preisstabilität zu sorgen.

Und dann gab es in einer Vitrine am Ende auch noch einen Barren zum Anfassen: zu 99,99 % aus Gold und € 400.000 wert, aber etwas zu schwer, um ihn mit einer Hand zu heben, geschweige denn mitzunehmen.


Erste-Hilfe-Tipps für Senioren

Einen Informationskurs zum Thema „Erste-Hilfe-Maßnahmen für Senioren“ veranstaltete die Bürger- und Seniorenhilfe Mühlheim e.V. am 14. November 2018 in ihren Vereinsräumen in der Goethestr. 35. Referent war DRK-Rettungsassistent und BSHM-Mitglied Roger Sulzbach.
Vor zahlreich erschienenen Mitgliedern und Gästen sprach er über Grundregeln der Ersten Hilfe, um im Notfall qualifiziert eingreifen zu können bei Anzeichen eines Herzinfarkts, Schlaganfalls oder Bewusstlosigkeit.